Eine Streitigkeit gilt als handelsrechtlich, wenn:
a. die geschäftliche Tätigkeit mindestens einer Partei betroffen ist;
b. gegen den Entscheid die Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht offen steht [dies bedeutet, dass in vermögensrechtlichen Angelegenheiten der Streitwert mindestens CHF 30'000 betragen muss; Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG]; und
c. die Parteien im schweizerischen Handelsregister oder in einem vergleichbaren ausländischen Register eingetragen sind (vgl. Art. 6 Abs. 2 ZPO). In gewissen Konstellationen hat die klagende Partei das Recht, zwischen dem Handelsgericht und dem ordentlichen Gericht zu wählen (Art. 6 Abs. 3 ZPO). Die Kantone können ihre Handelsgerichte ausserdem für weitere Streitigkeiten zuständig erklären (Art. 6 Abs. 4 ZPO).